08.06.2022

Mit BI die Datenflut im E-Commerce beherrschen

Die 2013 in Münster gegründete AHAG Unternehmensberatung baut intelligente Datenmodelle und berät auf dieser Basis ihre Kunden. Unsere Arbeit mit abwechslungsreichen Business Intelligence Lösungen erstreckt sich von Produktionsinformationssystemen bis hin zu intelligenten Pricingmodellen für Onlinehändler. Gemeinsam überlegen wir, wie die Daten unserer Kunden angereichert und erweitert werden können, um enorme Mehrwerte zu schaffen. Des Weiteren beschäftigt sich die AHAG Unternehmensberatung mit digitaler Ressourcenplanungs-Software und berät ihre Kunden zu allen möglichen digitalisierungs-Themen.

Business Intelligence (BI) ist ein technologiegetriebener Analyseprozess, der an einen ETL-Prozess, der verschiedene Datenquellen in einen OLAP-Cube (mehrdimensionales Datenmodell) vereinigt, anknüpft. Dabei werden unterschiedliche Quellen durch Extraktion in eine Staging Database automatisiert eingeladen und abgelegt. Diese Rohdaten werden transformiert, in ein Data Warehouse integriert und in den OLAP-Cube geladen. Dort setzt das Frontend des BI-Tools an, welches den OLAP-Cube mit Fragen und Anfragen befeuert. Durch die verwendete Technik entsteht eine hohe Performance mit schnellen Reaktionszeiten. In dem Frontend können entsprechende Analysen durchgeführt werden und auch Rückschreibungen wie Ist-Daten sind in das Data Warehouse möglich. Beispielsweise werden technisch Daten aus dem ERP-System, den Abrechnungen von Ebay/ Amazon und Versandkosten für die Deckungsbeitragsrechnung in einer Faktentabelle verheiratet, sodass komplexe Analysen und Erkenntnisse möglich werden.


Abbildung 1: Der ETL-Prozess

Welche Datenquellen sind im E-Commerce eigentlich relevant? Um das Data Warehouse aufzubauen, dienen die Daten aus dem ERP-System als Grundlage. Konkret werden Rechnungsdaten, Artikelstammdaten, Materialbewegungen, Einkaufsdaten, Bestände, Kundenstammdaten, Bestandsinformationen und GuV-Daten integriert. Je nach Geschäftsmodell werden Daten über Clicks, Impressions, Kosten und Kampagne aus Google Adwords, Amazon Marketing und Facebook eingespeist und mit Daten wie beispielsweise Plattformgebühren, Rückgabeinformationen und Bestandsinformationen aus Amazon FBA erweitert. Zudem werden Kampagneninformationen und Informationen über Bower, Device und Referrer aus Google Analytics gezogen und mit Daten, beispielsweise Kundenstammdaten und Artikelstammdaten, aus deinem Shopsystem verbunden. Abschließend lassen sich noch Daten aus verschiedenen Crawlern (Bewertungen und Wettbewerbspreise), aus weiteren Diensten (Repricing, Retargeting und Affiliate) und aus der Logistik (Trackingdaten und abgerechnete Kosten) in das Modell integrieren.

Ein praxisrelevantes Herzstück ist die Deckungsbeitragsrechnung mit BI. Das Deckungsbeitragsschema wird auf den Kunden angepasst und ist grundlegenden wie folgt aufgebaut:


Abbildung 2: Deckungsbeitragsschema mit BI

Durch dieses Schema können Kosten exakt jeder Position zugeordnet werden. Für die Shop-Steuerung ist der DB 2 die wichtige Stellschraube, dennoch können mit BI auch weitere DB-Stufen aufgeschlüsselt werden. Retourenkosten sind branchenabhängig und liegen zwischen 10€ bis 20€ und müssen bei der DB-Rechnung und im Princing berücksichtigt werden. BI verwendet nicht die durchschnittliche Retourenquote und -kosten des Shops, sondern verwendet eine individuelle Retourenbetrachtung auf Artikelebene, wodurch der tatsächliche DB errechnet und der Gewinn gesteigert werden kann. Zudem kann der DB auch nach Marketingkanälen und Marketingkosten analysiert werden und dadurch bei der Verkaufsplattformwahl unterstützen. Business Intelligence ermöglicht prozessrelevantes Controlling und informiert Shop-Verantwortliche automatisch per Mail bei auftretenden Problemen wie negativen DB 1.

Marketing ist oft ein sehr umsatzgesteuertes Thema in der Praxis. Aber Kampagnen sollten nicht nach dem reinen Umsatz, sondern auch durch Effizienzkennzahlen gesteuert werden. Denn eine Fixierung auf die Kosten-Umsatz-Relation kann ins Verderben führen und zum Verkauf von Artikeln mit negativen DB führen. Deshalb sollten immer auf Margensicht betrachtet werden, sodass ineffiziente Kampagnen gestoppt und Marketinggelder effizient umverteilt werden können. Ein wichtiger Bestandteil der Kampagnen ist die Stammkundengewinnung, da diese Kunden höhere Warenkörbe generieren und mit jedem Kauf als Kunde günstiger werden. BI analysiert automatisch die Stammkunden und ermöglicht, verlorene Stammkunden durch Marketingvorschläge zu reaktivieren. Auch intelligentes Newslettermarketing, um beispielsweise Garnichtdreher abzuverkaufen, wird durch BI möglich. Alle Marketingmaßnahmen werden automatisch ausgewertet und die Ergebnisse den Verantwortlichen zur Verfügung gestellt.

Durch Bestandssteuerung mit BI können Out-of-stock Tage verhindert oder reduziert werden. Durch die Analyse werden historische Daten von Out-of-Stock Tagen mit den aktuellen Reichweiten kombiniert und es werden passgenaue Bestellvorschlage generiert. BI kann auch das Saisongeschäft integrieren und bei Produkten ohne Nachbestellungsmöglichkeit den Preis passend zur Reichweite erhöhen oder senken, sodass maximale Gewinnmargen erwirtschaftet werden.

Wenn Du BI mit Deinen Daten testen möchtest, melde Dich bei Florian Althoff, dem Geschäftsführer der AHAG Unternehmensberatung GmbH & Co. KG.
florian.althoff@ahag-beratung.de   
Tel.: +49 251 14989914        
Mobil: +49 176 2376191

 
 

18.03.2022

Der Digicheck von Janus Innovation

Während über Digitalisierung in Deutschland seit Jahren viel geredet wird und sogar aktuell noch dicke Bücher dazu auf Papier gedruckt werden (etwa das gerade erschienene „Handbuch Digitalisierung“ der Herausgeber Stefan Roth und Hans Corsten (Vahlen 2022)), kommt sie dennoch nicht so recht voran. Wir erleben als prägnantes Beispiel derzeit den „Kampf“ der diversen Corona-Apps (Luca, Corona-Warn, CovPass etc.), wo doch eine einzige europaweit genügt hätte. In diese Situation grätschen zahleiche „Digital-“ oder „Digitalisierungs-Checks“ im Internet, mit deren Hilfe man sich vergewissern kann, wie es denn um den eigenen Betrieb steht, insbesondere im Branchen-Vergleich. Für eine Weiterentwicklung der eigenen Situation ist eine solche Standortbestimmung jedoch wenig hilfreich, denn sie sagt einem ja nicht, wie ein Pfad zu „mehr Digitalisierung“ aussehen kann.

Hier kommt der Digicheck der Janus Innovation GmbH ins Spiel, der sich in mehreren Aspekten von bisherigen derartigen Checks abhebt:

  1. Der Check konzentriert sich auf die fünf Dimensionen Strategie, Daten, Prozesse, Customer und Culture und wirft in unterschiedlichen Darstellungen (insbesondere in einem Radar Chart) den jeweiligen Reifegrad des betrachteten Unternehmens aus.
  2. Der Check kann von mehreren Mitarbeitern eines Unternehmens gemacht werden, die zumeist unterschiedlich Sichtweisen einbringen, insbesondere dann, wenn sie im Unternehmen verschiedene Rollen ausüben. Hierzu bietet der Check diverse Pakete.
  3. Der Check kann wiederholt ausgeführt werden, damit man erkennen kann, ob man sich verbessert hat oder nicht; man kann so für sein Unternehmen die „Historie“ der Digitalisierung verfolgen.
  4. Sie erhalten am Ende des Fragebogens nicht nur eine Auswertung, sondern mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz ermittelte konkrete Handlungsempfehlungen für die nächsten Schritte im Hinblick auf eine Verbesserung Ihres Digitalisierungsgrads. 
 

Sie erreichen den Digicheck unter https://dc2.azurewebsites.net/

 

02.03.2022

Digitalisierung als Chance für Datenschutz und Informationssicherheit

Die Digitalisierung umfasst im Unternehmen alle Prozesse von der Verwaltung bis in die Produktion und in der Zusammenarbeit mit Kunden und Lieferanten auch über Unternehmensgrenzen hinweg. Geschäftsprozesse werden durch die Digitalisierung zunehmend IT-gestützt und frei von Medienbrüchen umgesetzt, externe Beteiligte können einfach in die Prozesse integriert werden.

Die Vorteile der Digitalisierung für Unternehmen sind offensichtlich, welche Chancen ergeben sich jedoch für Datenschutz und IT-Sicherheit durch die Digitalisierung im Unternehmen?

Die Anforderungen aus der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) werden in Digitalisierungsvorhaben häufig als Blockierer oder Showstopper dargestellt. Die Nutzung hilfreicher Clouddienste wird vorschnell als unzulässig dargestellt.

Die hohen gesetzlichen Anforderungen an die Zweckbindung, Transparenz, Datenminimierung, Integrität und Vertraulichkeit und die Sicherheit der Verarbeitung stellen eine enorme Chance im Kontext der Digitalisierung dar. Dienstanbieter garantieren den nutzenden Unternehmen die Einhaltung der Vorgaben. Hierfür wird ein Vertrag bzw. Vertragszusatz zum Datenschutz in Form der EU-Standardvertragsklauseln oder Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung abgeschlossen.

In den vertraglichen Regelungen wird die Umsetzung der Datenschutzvorgaben dokumentiert.

Häufig sind Diensteanbieter nach internationalen Normen im Bereich der Informationssicherheit (z.B. ISO 27001) unabhängig auditiert und zertifiziert. Im Bereich des Datenschutzes liegen bei Clouddiensten häufig Konformitätsbestätigungen (z.B. ISO 27018) vor. Bedingt durch die hohen Anforderungen zur Umsetzung der Normanforderungen haben Clouddienste hohe Standards etabliert, die für die Sicherheit der Kundendaten sorgen. Häufig sind dies Maßnahmen, die ein Unternehmen für die eigene IT-Infrastruktur nicht oder nur in geringem Umfang umsetzt.

Mit zunehmender Digitalisierung verändern sich Risiken in Unternehmen. Hierzu zählen beispielsweise die hohe Abhängigkeit von Anwendungen, Cloud-Dienstleistern oder der Internetanbindung. Auch steigen die Risiken von Cyberangriffen auf Unternehmen. Zwingend müssen mit der Digitalisierung auch die Maßnahmen zur Optimierung der Informationssicherheit und des Datenschutzes regelmäßig neu bewertet werden. Dies hilft Unternehmen, die den Abschluss einer Cyberschutz-Versicherung planen.

Für buchhalterisch relevante Unterlagen und die digitale Aufbewahrung sind zusätzlich die „Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form“ (GOBD) zu beachten. Hierzu zählen insbesondere die Anforderungen an die Unveränderbarkeit und die jederzeitige Lesbarmachung während der gesetzlichen Aufbewahrungsfristen. Beim Einsatz von Clouddiensten zur Speicherung buchhalterischer Unterlagen muss sichergestellt sein, dass die Daten innerhalb Europas gespeichert werden. Eine Speicherung außerhalb Europas führt gem. Abgabenordnung (AO) zu einer Genehmigungspflicht durch das zuständige Finanzamt.

Die Berater der digital ganz normal e.G. (DGN) unterstützen Unternehmen interdisziplinär bei der Analyse, Strategieentwicklung und Umsetzung verschiedener Aspekte der Digitalisierung.

Melden Sie sich gerne für unsere weiteren Veranstaltungen zum Thema Datenschutz und Informationssicherheit an:

 

Dieser Beitrag wurde von Markus Olbring im Februar 2022 erstellt. Er ist Inhaber der comdatis it-consulting in Ahaus und ist als IT-Berater und IT-Sachverständiger in den Themenbereichen Datenschutz, Informationssicherheit, Digitalisierung und GoBD tätig. Seit 2021 ist er Vorstandsmitglied der DGN Digital ganz normal e.G. in Ahaus.

02.02.2022

Die Pandemie ist eine Chance, um Führung besser zu gestalten

Das Thema Führung nimmt in vielen Unternehmen während der Pandemie einen großen Stellenwert ein. Einige Unternehmen verstehen Führung in diesen Zeiten als „Feuerwehreinsatz“, das heißt, mit einem hohen Organisationsaufwand das große Chaos verhindern.

Andere wiederum verstehen unter Führung die Mannschaft „Zusammenhalten“, koste es was es wolle.

Nur Führung ist wesentlich komplexer und vielschichtiger, als sich einige Unternehmenslenker das vorstellen. Eine systemische Grundlage schafft Klarheit.

Gute Führung beginnt mit einer guten Kommunikation

Wenn Sie in der Vergangenheit bereits massive Störungen in der Kommunikation hatten, werden diese in Zeiten von Homeoffice in der Form sichtbar, dass immer weniger gemeinsam gesprochen, abgestimmt und organisiert wird. Die hieraus entstehenden Fehlerquellen (Qualität, Lieferzeit, Wirtschaftlichkeit, Kundenzufriedenheit, Arbeitszufriedenheit,  ….) treten immer häufiger zu Tage und sorgen zudem für Konflikte.

Organisation hat in der Vergangenheit schon nicht optimal funktioniert

Tatsächlich glauben viele Führungskräfte es liegt am Homeoffice. Die Wahrheit ist, dass viele Betriebe die Schwachstellen in der Organisation., bereits vor Corona, nur durch hohen Aufwand der 100% Leistungsträger haben bewerkstelligen können. Nur diese 100% Leistungsträger sind nun auch nicht mehr in der Lage die Situation zu retten, da sie nicht mehr ausreichenden interagieren können. Die Arbeitszufriedenheit auch dieser Leistungsträger nimmt im Homeoffice ab. Oft führt es zum Burn-out und am Ende zur Kündigung.

Wirtschaftlichkeit gerät aus dem Fokus

Wenn ich auch in der Vergangenheit das Thema „Controlling“ vielleicht nicht ganz so ernst genommen habe, läuft es mir jetzt noch weiter davon.

Viele Unternehmen in kleinen und mittleren Betrieben äußerten sich in der Vergangenheit dahingehend, dass sie sehen, was passiert. Nur jetzt sehe ich nichts mehr und kostentechnisch in Unternehmen mit Projektgeschäft ein großes Problem.

Was ist zu tun?

Sammeln Sie Auffälligkeiten und Fehler

Der Unternehmer bzw. die Projektleiter und Führungskräfte können sofort handeln, indem sie die nachfolgenden Punkte auflisten.

Auffälligkeiten und Fehler / Fehlerquellen in den Bereichen Kommunikation, Organisation und Controlling.

Zusammen mit dem Berater auswerten

Diese Sammlung von Daten wird gemeinsam analysiert, aufbereitet und interpretiert.

Maßnahmen zur Umsetzung entwickeln

Danach wird ein Maßnahmenpaket zur Optimierung der Führung entwickelt.

Dieses wird strukturiert in Aufgaben, die das Unternehmen selbständig umsetzt und andere, in denen der Berater bzw. Interim-Manager seinen Beitrag leistet.

……also, beginnen Sie sofort….

 

Richard Lammers

Dipl.-Betriebswirt (FH)

Berater und Interim-Manager

 

https://www.msb-beratung.de/

 

21.09.2021

Nachlese zur Digitalen Woche

Anfang September haben wir zum ersten Mal offiziell unsere Türen im Fleehook 2 in Ahaus für Gäste geöffnet. Mit unseren inzwischen auf 11 Mitglieder angewachsenen Genossenschaft konnten wir ein sehr abwechslungsreiches Programm anbieten.

Zudem hatten Andreas Banger, Dirk Bertling, Evelyn Decker und Markus Olbring vormittags Online-Angebote zu den Themen Digitalisierung im Bankenwesen, Fördermittel, Digitale Whiteboards sowie Datenschutz und IT-Sicherheit im Repertoire.

Von unseren Gäste haben wir durchweg sehr positives Feedback erhalten.

 

Diese Vorträge konnten wir unseren Gästen bieten:

Dennis Timm, unser Film-Regisseur im Team, hat seinen aktuellen Film aus Südtirol mitgebracht. In dem 15 minütigen Zusammenschnitt  wird ein Startup aus dem Bereich digitale Landwirtschaft portraitiert. Die jungen Gründer haben sich mit vertical farming auseinandergesetzt und ziehen Sporen und Gemüse in einer technologischen Anlage.

Prof. Gottfried Vossen, Dekan des Bereiches Wirtschaftsinformatik der WWU Münster, hat uns in seinem Vortrag sehr eindrucksvoll vor Augen geführt, wo Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern mit der Digitalisierung steht. 

Am Dienstag hat Gottfried Vossen den neuen DigiCheck 2 gemeinsam mit 2 Master-Studenten der Wirtschaftsinformatik vorgestellt.

Florian Althoff hat in seiner Präsentation dargestellt, wie man mit Hilfe von Business Intelligence (BI) großen, unsortierten Datenmengen Herr werden kann. Oder wie durch Messung und Auswertung von Daten z.B.  Marketingaktionen messbar gemacht werden können.

Markus Olbring, unser Spezialist für GoBD-Verfahrensdokumentation, IT-Sicherheit und Datenschutz hat einen Einblick in diese Themen geboten und somit mehr Licht ins Dunkel gebracht.

Markus Weber hat in seinem Beitrag vorgestellt, wie E-Commerce zu mehr Kundenbindung beitragen, bzw. auch neue Kunden gewonnen werden können.  

Richard Lammers hat ein bisschen aus dem Nähkästchen seines Berater-Alltags geplaudert und eindrücklich dargestellt, wie schwer sich Unternehmer und Unternehmen mit Change-Prozessen tun; bzw. wie der Digitalisierungshebel dafür genutzt werden kann.

Norbert Schemmick hat das 2021 neu aufgesetzte Gesetz über den Stabilisierungs- und Restrukturierungsrahmen für Unternehmen (StaRUG) vorgestellt und aufgezeigt, welche Rechte und Pflichten sich dadurch für Unternehmen ergeben.

Andreas Banger hat die Zuhörer mit seinem Vortrag „Kundenbindung in digitalen Zeiten“ beeindruckt. 

Evelyn Decker hat in ihrem Workshop die Gäste zunächst mit der aktuellen Vorstellung zu „Smart City“ abgeholt. Anschließend hat sie dargestellt wie „Smart-City“ laut Leipzig-Charta, New Urban Agenda und der „Smart City Charta“ des BMUB definiert wird. Um schließlich mit den Anwesenden kurz Ideen anzureißen, die für eine solche neu gedachte Smart City der Zukunft möglich wären.

Dirk Bertling hat einen Eindruck gegeben, was Fördermittel sind, wie man sie bekommen kann, bzw. an welche Bedingungen solche Fördermittel im allgemeinen geknüpft sind. Durch die Vorstellung von best practices konnten sich die Zuhörer ein genaues Bild von seinen Darstellungen machen.  

28.07.2021

dgn beteiligt sich an der Digitalen Woche des Kreises Borken

Im Rahmen der digitalen Woche des Kreises Borken vom 06.-10. September 2021 wollen wir unsere Pforten im Fleehook 2 in Ahaus öffnen. Wir bieten für jeden Tag ein spezielles Thema an. Dazu können Sie jeweils vormittags Online-Webinare oder Digitale Sprechstunden besuchen und nachmittags unsere Vorträge oder Workshops vor Ort genießen. Im Anschluss laden wir zum geselligen Austausch ein.

Die Nachmittags stattfindenden Vorträge werden alle gestreamt. Das bedeutet, Sie können sich gerne auch dazu anmelden, wenn Sie nicht vor Ort teilnehmen können. Wir werden den Link rechtzeitig an alle angemeldeten Personen versenden.

Je nach aktuellen Bedingungen wegen der Corona Pandemie werden wir die Anzahl der Besucher begrenzen oder gegebenenfalls kurzfristig alle Angebote digital anbieten.

Um einen besseren Überblick zu bieten, haben wir die Tage nach Themen aufgeteilt. Hier die Übersichtstabelle.

Der Montag bietet den allgemeinen Auftakt mit einem Filmbeitrag von Dennis Timm sowie einem Impulsvortrag von Prof. Dr. Vossen. 

DT1:  Wie präsentiere ich mich und mein Produkt in einem Video persönlich und unterhaltsam?  –  Film-Portrait über ein Startup aus dem Bereich digitale Landwirtschaft (Stichworte: vertical farming / micro greens). Ein Workshop mit Dennis Timm.    Der Workshop teilt sich in mehrere Teile:  1. Vorführung des Films;  2. Diskussion über die Herstellung;  3. Relevanz visueller Darstellung und story telling im Film;  4. Ideensammlung zu weiteren zukunftsweisenden filmischen Inhalten.

GV1:  Digitalisierung: Schaffen wir noch den Anschluss?  –  Ein Vortrag von Prof. Dr. Gottfried Vossen, Janus Innovation.    Der Vortrag soll Antworten geben zu den Fragen: Wie steht es um die Digitalisierung in unterschiedlichen Bereichen? Was ist zu tun? Wie komme ich da mit?

Dienstag, 07.09.21 steht ganz unter dem Zeichen „Betriebswirtschaft und Digitalisierung“. Hier können Sie sich über Live-Vorträge von Florian Althoff, Prof. Dr. Gottfried Vossen, Markus Olbring, Markus Weber sowie Richard Lammers und Norbert Schemmick freuen. 

DB1:  Förderung und Zuschüsse, digitale Sprechstunde.  Dirk Bertling beantwortet alle Fragen rund um das Thema Fördermittel in einem Videocall.

ED2:  Digitales Whiteboard: „Ideen entwickeln mit Collaboard“.   Workshop mit Evelyn Decker. Viele kennen vielleicht die interaktiven Tools „Miro“ oder „Mural“. Das Tool „collaboard“ ist eine Alternative hierzu von einem Schweizer Hersteller und DSGVO konform. Die Teilnehmer bekommen die Einladung zu einem Videocall und von dort dann den Link zum Whiteboard. Gemeinsam werden wir einen kleinen Ideen-Workshop durchführen.

FA4:  Erfolgreiche Portfoliobereinigung und Sortimentsplanung mit BI. Ein Vortrag von Florian Althoff.  Ein intelligentes Datenmodell ermöglicht volle Transparenz und gibt unmittelbar automatische Impulse. Erfahren Sie wie Sie Business Intelligence-Lösungen bei der Filialsteuerung unterstützen, indem Portfoliobenchmarks ermöglicht, Sortimente, Warensteuerung und Abschriften optimiert sowie Marketingaktionen messbar gemacht werden.

GV2:  Der Digicheck II: Wie ich meine Digitalisierungsfortschritte verfolgen kann, mit Gottfried Vossen.  –  Der erste Digicheck der WWU Münster wurde überarbeitet. Der Digicheck II ist für eine Mehrfach-Nutzung angelegt, so dass man regelmäßig überprüfen kann, inwieweit sich die Ergebnisse durch neue Schritte in Richtung Transformation verändert haben. Nach der Vorstellung des neuen Tools besteht auch die Möglichkeit, diesen Test vor Ort selbst durchzuführen.

MO1: GoBD-Verfahrensdokumentation – Einfach digital und papierlos in der Buchhaltung. Ein Vortrag von Markus Olbring.  –  Erfahren Sie in diesem Vortrag, welche Bedeutung die Anforderungen aus den GoBD und die Erstellung einer Verfahrensdokumentation im Kontext der Digitalisierung im Unternehmen hat. Die ausschließlich digitale die ausschließlich digitale Ablage kaufmännischer Dokumente in Unternehmen ist erstaunlich einfach, die Anforderung der GoBD schnell erfüllt und eine Verfahrensdokumentation einfach erstellt.

MW1:  Digitaler Handel im B2B – be a GameChanger mit Markus Weber.  –  Ist das eigene Spielfeld voll mit Wettbewerbern der Old Economy, lohnt sich ein Start an anderer Stelle. Wie groß ist der Abstand auf den nächst größeren Mitbewerber? Ihn konventionell überholen wollen, hieße auf dem selben, meist klassischen Weg noch mehr investieren müssen. E-Commerce bietet neue Möglichkeiten, andere Wege zu gehen, statt Altbekannte zu kopieren. 

NS1: Digitalisierungshebel und StaRUG. Ein Vortrag von Norbert Schemmick und Richard Lammers. –  StaRUG (Gesetz über den Stabilisierungs- und Restrukturierungsrahmen für Unternehmen) – Diese Chance sollten Sie nutzen:  -Geschäftsführer reduzieren Ihr Haftungsrisiko, -Unternehmer/Gesellschafter steigern die Chance in der „Krise“ ihr Unternehmensvermögen zu sichern/erhalten.  P.S.: Beim „Tore“ zählen sollte man die Stärken der Digitalisierung gezielt nutzen.

Der Mittwoch, 08.09.21 widmet sich dem Thema „Tools und Prozesse“. Hier gibt es eine digitale Sprechstunde mit Andreas Banger sowie am Nachmittag einen langen Workshop mit Prof. Vossen sowie weitere Vorträge von Florian Althoff.

AB2:  Digitalisierung im Kreditgewerbe.  – Digitale Sprechstunde mit Andreas Banger. Als ehemaliges Vorstandsmitglied der Volksbank Gronau-Ahaus will er sein Wissen zur Digitalisierung der Banken gerne teilen. Andreas Banger wird per Videocall zu erreichen sein.

GV3:  Prozessmodellierung mit Horus Workshop mit Prof. Dr. Gottfried Vossen.  –  Prozesse modellieren ist eine zentrale Dokumentations- und Analyseaufgabe für jedes Unternehmen. Im Workshop wird gezeigt, wie das mit einem leicht bedienenden Werkzeug umfassend bewerkstelligt werden kann.

FA1:  Ob Projekte, Baustellen oder die Produktion – mit digitaler Ressourcenplanung Effizienz steigern! Ein Vortrag von Florian Althoff.  –  An Praxisbeispielen aus unterschiedlichen Branchen werden Vorteile einer multidimensionalen digitalen Ressourcenplanung mit Zeitrückmeldung und digitaler Projektdokumentation aufgezeigt. Dabei werden u.a. folgende Fragen beantwortet: • Kann ich Kundentermine halten? • Wie hoch ist die Auslastung im Planungshorizont? • Kann ich weitere Aufträge annehmen? • Welche Auswirkungen haben kurzfristige Änderungen?

FA2:  Geschäftsoptimierung mit Business Intelligence – drei Use Cases mit Florian Althoff.  –  An ausgewählten Use Cases (wohnfreuden.de, desiary.de und obramo-security.de) zeigen wir Ihnen, wie das Geschäftsergebnis durch die Integration von BI in die operativen Prozesse signifikant gesteigert wird. Dazu analysieren wir Kampagnen, Bestände und Deckungsbeiträge und zeigen automatisiert Maßnahmen auf, wenn Handlungsbedarf besteht. Durch das begleitende Monitoring wird die Wirksamkeit der Maßnahmen transparent.

Am Donnerstag, 09.09.21 kommen die Themen „Digitaler Handel und Datenschutz“ zum Tragen. Dirk Bertling und Markus Olbring bieten vormittags digitale Beiträge und nachmittags können Sie wieder Live den Vorträgen von Florian Althoff, Andreas Banger und Markus Olbring folgen. Den Abschluss am Donnerstag bildet ein Workshop mit Evelyn Decker.

DB1: Förderung und Zuschüsse, digitale Sprechstunde.  Dirk Bertling beantwortet alle Fragen rund um das Thema Fördermittel in einem Videocall.

MO2:  Informationssicherheit im Unternehmen – diese Maßnahmen muss jeder umsetzen.  Ein Vortrag von Markus Olbring (virtuell).  –  Auch in kleinen und mittelgroßen Unternehmen wird die Bedeutung und Abhängigkeit von der IT immer wichtiger. Mit zunehmender Digitalisierung und Vernetzung entstehen neue Risiken, die einem Unternehmen einen Schaden hinzufügen können. In diesem Vortrag erfahren Sie, welche Maßnahmen mindestens umgesetzt werden müssen, um Cyber-Risiken angemessen minimieren zu können.

FA3:  Mit BI die Datenflut im E-Commerce beherrschen und effizient handeln.  Ein Vortrag von Florian Althoff.  –  Gerade im Onlinehandel kann durch Business Intelligence ein enormer Mehrwert geschaffen werden. Schnelles Wachstum, ein breites Artikelportfolio, Beschaffung auf internationalen Märkten und Multichannel-Vertrieb steigern die Komplexität des Geschäfts enorm. Wie man dieser Komplexität durch Förderung von Transparenz entgegenwirken und die Potentiale der eigenen Daten gewinnbringend nutzen kann, wird in diesem Vortrag erläutert.

AB1: Kundenbindung in digitalen Zeiten. Ein Vortrag von Andreas Banger.

MO3:  Keine Panik vor dem Datenschutz – diese Aufgaben sollte jedes Unternehmen erledigt haben; mit Markus Olbring.  –  Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) hatten 2018 zu großer Verunsicherung geführt. Auch heute haben viele Unternehmen die Anforderung nicht oder nicht in vollem Umfang umgesetzt. In diesem Vortrag erhalten Sie eine Aufgabenliste und Erläuterungen zu den Mindestanforderungen der Datenschutz Grundverordnung, die jedes Unternehmen umsetzen muss.

ED3:  Smart-City – Was geht und was brauchen wir?  – Ein Workshop mit Evelyn Decker.  –  Gemeinsam wollen wir erarbeiten, was „Smart City“ eigentlich bedeutet und was wir uns für die Umsetzung wünschen. Evelyn Decker wird politische Dokumente, wie z.B. die Inhalte der Leipzig Charta einbringen und alle abholen, die noch nicht genau wissen, was „Smart City“ bedeutet.  Der Workshop richtet sich an alle, die Interesse haben. Egal ob jung oder alt, Hausmann oder Unternehmerin, Schüler*in oder Politiker*in…

Der Freitag steht unter dem Motto „Förderung von Digitalisierungsvorhaben“ mit Beiträgen von Dirk Bertling und Evelyn Decker. Zum Abschluss gibt es noch einen Impulsvortrag „Mit oder ohne KI in die Zukunft?“.

ED1:  Wie bekomme ich mein Projekt gefördert?  Ein virtueller Vortrag von Evelyn Decker.  –  Es gibt sehr viele unterschiedliche Fördermittel für die unterschiedlichsten Projekte. In dem Online-Webinar wird dargestellt, wie man sinnvoll vorgeht, wenn man nach dem passenden Fördermitteltopf sucht. Bzw. was man insbesondere beachten muss, wenn man Fördermittel für technische Neu-Entwicklungen sucht. Die Sitzung wird als Microsoft-Teamssitzung stattfinden und nach dem Vortrag können Fragen gestellt werden.

DB2:  Fördermittel für digitale und andere innovative Projekte – Vorstellung von best practice Beispielen. Dirk Bertling und Evelyn Decker haben in den letzten Jahren viele Fördermittelanträge gestellt und wollen ein bisschen aus dem „Nähkästchen“ plaudern:  – Allgemeines und Wissenswertes zum Thema Förderung und nicht rückzahlbare Zuschüsse; -Förderung von Digitalisierungsvorhaben: Programme und Vorgehensweise;  -Beispiele aus der Förderpraxis/geförderte Digitalsierungsvorhaben.

GV4:  Mit oder ohne KI in die Zukunft?  Prof. Dr. Gottfried Vossen wird uns auf eine kleine Reise mitnehmen:  In den letzten Jahren ist viel von Künstlicher Intelligenz die Rede, die in alle Bereiche unseres täglichen Lebens eindringt. Müssen wir uns davor fürchten oder kommen wir auch ohne sie aus?

 

06.04.2021

Steigerung der Wirtschaftlichkeit und Prozessdynamik im Neukundengeschäft

Die professionelle und dynamische Aktivierung des Neukundengeschäfts ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor für eine erfolgreiche Unternehmensentwicklung.

In vielen Unternehmen ist der Übergang zwischen Neukundengeschäft und Bestandskundengeschäft fließend und unsystematisch. Somit sind die Ressourcen nicht optimal eingesetzt. Die Folge ist geringere Effektivität und damit Schlagkraft bei der Gewinnung von Neukunden.

Für den Erfolg sind vier Dinge zu tun:

  • Den Neukundenvertrieb entkoppeln vom Bestandskundenvertrieb – organisatorisch
  • Die Organisation Neukundenvertrieb mit geeigneten Mitarbeitern vorantreiben.
  • Interessante Einstiegsprodukte und Pakete entwickeln, die als Türöffner dienen.
  • Digitales Tool zur Steuerung von Neukundengeschäft und -kampagnen einsetzen.

 

Damit dieses gelingt, ist es zwingend notwendig, ein gemeinsames Verständnis für diese neue Herausforderung zu entwickeln. In einer von mir geführten Projektgruppe werden die Aufgaben 1. bis 4. abgearbeitet. Das entwickelte Konzept wird dann zusammen mit den Mitarbeitern umgesetzt und nachgebessert, bis ein BEST-PRACTICE ANSATZ für das Unternehmen festgeschrieben werden kann.

Diese systematische Vorgehensweise und die Lernerfahrungen helfen allen Beteiligten, auch zukünftig neue, innovative Wege zu gehen, um den Erfolg und Spaß bei der Arbeit sicherzustellen.

Packen wir´s an!

 

Richard Lammers

Dipl.-Betriebswirt (FH)

Innovationsexperte mit Schwerpunkt Projektmanagement (UNI)

 

Weitere Informationen zum digitalen Vertriebstool CREARES von compublish

https://www.msb-beratung.de/

https://www.youtube.com/watch?v=SLTo2OYc6Z0

 

16.03.2021

Wir dürfen unser erstes neues Mitglied begrüßen

Herzlich Willkommen AHAG Unternehmensberatung aus Münster.

Die AHAG hat sich in ihrem Beratungsportfolio auf Prozesse und BI spezialisiert und bietet mit ihren 14 Mitarbeitern 50 Jahre Praxiserfahrung bei der Implementierung passgenauer IT-Bausteine zur Prozessoptimierung.

Wenn es also darum geht Daten in großen Mengen aufzunehmen, zu analysieren und in die Prozesswege wieder zu integrieren, dann sind sie der kompetente Ansprechpartner.

Hier geht’s zu den entsprechenden Webseiten.

16.02.2021

Strategiepapier der dgn digital ganz normal eG

Wir sind ein offenes Beraternetzwerk, organisiert in einer Genossenschaft, welches seine Schwerpunkte in den Bereichen Digitalisierung, Innovation, Nachhaltigkeit und Projektmanagement hat.

Gemeinsam mit allen Gründungsmitgliedern haben wir ein Strategiepapier entwickelt, nach welchem wir zukünftig agieren wollen.

Unsere Arbeitsschwerpunkte haben wir in Cluster unterteilt und jeweils einzelne Mitglieder benannt, die diese Cluster betreuen, weiterentwickelt und managen sollen.

Als Schwerpunkte haben wir identifiziert:

  1. Stadtentwicklung – a. Stadtmarktplätze neu aufbauen (Winfried Hering, Evelyn Decker)
  2. Unternehmensentwicklung – a. Förderberatung und Fördermittelakquise (Dirk Bertling, Evelyn Decker) – b. Analyse Geschäftsmodelle (Gottfried Vossen, Andreas Banger) – c. Steigerung der Wirtschaftlichkeit (Richard Lammers, Norbert Schemmick) – d. Managementboards zur Unternehmenssteuerung (Norbert Schemmick, Richard Lammers) – e. E-Commerce + BI-Lösungen (Winfried Hering, Dirk Bertling) – f. Visualisierungen + Filmkonzepte (Dennis Timm, Dirk Bertling) – g. Unternehmenskultur (Gottfried Vossen, Andreas Banger, Dennis Timm) – h. Nachhaltigkeit + Klimaschutz (Dirk Bertling, Evelyn Decker)
  3. Bildung und Lernen – a. Förderberatung (Evelyn Decker, Dirk Bertling)
  4. Regionalentwicklung – a. Entwicklung von Regionen (Dennis Timm, Richard Lammers)
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